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Präventionsmaßnahmen

 

Alle Trainer, Ehrenamtler oder anderweitig in den Verein eingebundene Personen sind an zentraler Stelle und mehr oder weniger häufig in direktem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen tätig. Für diese Personen ist es besonders wichtig, eine Sensibilität für das Thema zu entwickeln, um mit offenen Augen und Ohren möglichst frühzeitig Fehlverhalten und Grenzverletzungen in der Gruppe oder gegen einzelne Personen zu erkennen und angemessen zu handeln.

Folgende Maßnahmen haben wir im Rahmen des Pilotprojektes zum Qualitätsbündnis umgesetzt:

Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport

•    Information und Sensibilisierung
Unsere Vorstands- und Beiratsmitglieder, unsere Trainer/innen und unsere Mitglieder wurden für das Thema sexualisierte Gewalt im Sport sensibilisiert und über entsprechende Präventionsmöglichkeiten informiert. 

•    Ehrenkodex
Alle Trainer/innen und Ehrenamtler/innen im Verein haben den Ehrenkodex über ein gewaltfreies, humanes und verantwortungsbewusstes Engagement im Sport unterzeichnet.

•    Führungszeugnis
Alle Kinder- und Jugendtrainer/innen sowie alle Mitarbeiter/innen und Ehrenamtler/innen im jugendnahen Bereich, müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, um auszuschließen, dass Personen mit einschlägigen Vorstrafen im Verein tätig sind.

•    Verpflichtungserklärung
Alle Trainer/innen, Mitarbeiter/innen und Ehrenamtler/innen müssen eine Verpflichtungserklärung, dass zurzeit keine strafrechtlichen Ermittlungsverfahren in Sachen sexualisierter Gewalt gegen sie vorliegen bzw. sie umgehend Mitteilung machen, wenn ein solches Verfahren eingeleitet wurde, unterzeichnen, um auszuschließen, dass Personen mit einschlägigen Vorstrafen im Verein tätig sind.

•    Fortbildung für Jugendtrainer und Vertrauenspersonen
Unsere Kinder- und Jugendtrainer sowie die Ansprech- und Vertrauenspersonen im Verein nehmen an Fortbildungen zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt teil.

•    Interventionsleitfaden
Wir haben einen Handlungseitfaden entwickelt, um im Fall von Verdachtsmomenten, Beschwerden bis hin zu konkreten Übergriffen eine sachlich angemessene Vorgehensweise zu garantieren.

•    Satzungsergänzung
Da wir die Prävention sexualisierter Gewalt langfristig und nachhaltig in die Vereinsentwicklung integrieren möchten, haben wir das in unserer Vereinssatzung festgeschrieben.

•    Vertrauenspersonen
In unserem Verein gibt es eine Vertrauensperson, die als Ansprechpartner für alle Vereinsmitglieder und Trainer/innen zur Verfügung steht, die die Präventionsmaßnahmen koordiniert und bei Beschwerden oder Verdachtsmomenten erste Schritte mit Unterstützung der Fachstellen einleiten kann.

Noch in Planung:

•    Fortbildung für Kinder und Jugendliche
Angebote für Kinder und Jugendliche zur Prävention, z.B. auch Kurse zur Selbstbehauptung und -verteidigung

 

Durch die erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele erfüllen wir die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft im Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Es folgt die nachhaltige und kontinuierliche Pflege der Qualitätskriterien im Verein, um dauerhaft Mitglied im Bündnis zu bleiben.

Als einziger teilnehmender Tanzsportverein sind wir damit übrigens Vorreiter bei der Prävention gegen sexualisierte Gewalt im Tanzsportverband NRW (TNW).